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On 26.02.2020
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Die SeriositГt die grГГte Rolle spielt.

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Seebeben vor KosDer Herzinfarkt (Fachbegriff: Myokardinfarkt) ist ein lebensbedrohliches Ereignis, verursacht durch einen plötzlichen. Ein Herzinfarkt, auch Myokardinfarkt genannt, ist ein lebensbedrohlicher Zustand​, der unbehandelt zum Tod führt. Es sind nicht nur ältere Menschen, die einen. Der Herzinfarkt oder (genauer) Myokardinfarkt, auch Koronarinfarkt, ist ein akutes und lebensbedrohliches Ereignis infolge einer Erkrankung des Herzens, bei.

Ursachen & Risikofaktoren eines Herzinfarkts

Unsere Online-Beratung PharmaWiki Answers beantwortet gerne Ihre Fragen zu Medikamenten. Unterstützen Sie das PharmaWiki mit einer Spende! ©. Der Herzinfarkt oder (genauer) Myokardinfarkt, auch Koronarinfarkt, ist ein akutes und lebensbedrohliches Ereignis infolge einer Erkrankung des Herzens, bei. Ein stummer Herzinfarkt verläuft unbemerkt, aber oft mit den gleichen schweren Folgen eines klassischen Herzinfarktes.

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Tödlicher Herzinfarkt - Welt der Wunder

Current Opinion in Hematology. Dieser Risikofaktor ist laut einer Studie nach der arteriellen Hypertonie der zweitwichtigste Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Help Learn to edit Community portal Recent changes Upload file. These are based on changes to an Palm Springs Casino. Knez, H. Frank Hayes (– June 4, ) was a jockey who, on June 4, , won a steeplechase after suffering a fatal heart attack halfway through the race at Belmont Park in New York State, US. With Reverso you can find the German translation, definition or synonym for Herzinfarkt and thousands of other words. You can complete the translation of Herzinfarkt given by the German-English Collins dictionary with other dictionaries: Wikipedia, Lexilogos, Langenscheidt, Duden, Wissen, Oxford, Collins dictionaries. Herzinfarkt ist die Todesursache Nummer 1 in Deutschland. Wie man die Symptome erkennt, richtig reagiert und warum Erste Hilfe so wichtig ist, erklärt Dr. me. Der Herzinfarkt oder (genauer) Myokardinfarkt, auch Koronarinfarkt, ist ein akutes und lebensbedrohliches Ereignis infolge einer Erkrankung des Herzens, bei der eine Koronararterie oder einer ihrer Nebenäste verlegt oder stärker eingeengt wird. Seit Jahren zählen sie zur Todesursache Nummer 1 der Industrienationen – Herz-Kreislauferkrankungen. Rund Menschen in Deutschland erleiden jährlich e. Das Risiko Godsent Vs Fnatic einen Infarkt ist also zu einem gewissen Grad erblich. Moser, B. Urban und Fischer,S. Dabei ziehen Sie den unten liegenden Arm etwas nach hinten und winkeln das unten liegende Bein etwas an. Die stabile Seitenlage verhindert, dass die Zunge in den Rachen fällt und der Patient erstickt. Das betroffene Gewebe wird als Infarkt bezeichnet. Ein Herzinfarkt kann lebensbedrohlich sein! McSweeney, Pinball 3d Spielen. Deshalb Jackpot Capital verschiedenen Untersuchungen nötig. Dies ist aber weit entfernt von Leistungssport! Leistner, S. Die Plaques können Risse bekommen und aufbrechen. Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. Wenn der Patient bewusstlos wird, keine Atmung erkennbar beziehungsweise kein Puls tastbar ist, liegt ein Herz-Kreislauf-Stillstand vor. Hörbeispiele: Herzinfarkt Bedeutungen: [1] Medizin: Zerstörung von weniger oder mehr ausgedehnten Gebieten des Herzmuskels durch Unterbrechen der Blutversorgung im sogenannten Kranzadergebiet, Verschließen der Blutgefäße (Embolie), Blutpropfbildung, Verkalkungsprozesse oder langandauernde Verkrampfung eines Gefäßgebietes. Seebeben vor KosDer Herzinfarkt (Fachbegriff: Myokardinfarkt) ist ein lebensbedrohliches Ereignis, verursacht durch einen plötzlichen, vollständigen Verschluss eines Herzkranzgefäßes. Schnelles Handeln ist beim akuten Herzinfarkt entscheidend: Denn verschließt eines der drei großen Herzkranzgefäße (Koronararterien), wird ein Teil des Herzmuskels nicht mehr mit Sauerstoff und. Bei einem Herzinfarkt ist jede Sekunde entscheidend. Wer innerhalb der ersten zwei bis vier Stunden nach einem Herzinfarkt ins Krankenhaus kommt, hat die besten Überlebenschancen. Beruhigen Sie den Patienten. Reden Sie ihm gut zu, dass der Arzt sofort kommt. Lassen Sie ihn keinesfalls allein. Herzinfarkt-Patienten haben oft Todesangst. Der Herzinfarkt oder (genauer) Myokardinfarkt, auch Koronarinfarkt, ist ein akutes und lebensbedrohliches Ereignis infolge einer Erkrankung des Herzens, bei. Umgangssprachlich wird mit Infarkt der Herzinfarkt bezeichnet. Das Wort Infarkt stammt vom lateinischen Verb infarcire („hineinstopfen“). Inhaltsverzeichnis. 1. Unsere Online-Beratung PharmaWiki Answers beantwortet gerne Ihre Fragen zu Medikamenten. Unterstützen Sie das PharmaWiki mit einer Spende! ©. Ein Herzinfarkt entsteht, wenn sich ein Blutgefäß des Herzens verschließt. Lesen Sie mehr zu Symptomen, Ursachen und Behandlung!

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Auch andere emotionale Faktoren leisten der Krankheit Vorschub.
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Was sind die Ursachen? Die häufigsten Risikofaktoren Wodurch wird ein Herzinfarkt ausgelöst? Wie erkennt man einen Herzinfarkt? Was sollte man bei einem Herzinfarkt tun?

Wie wird ein Herzinfarkt behandelt? Sehr starke, anhaltende Schmerzen im Brustkorb, die in die Arme häufig nur den linken Arm ausstrahlen, aber auch in den Oberbauch, in Schulterblätter, Nacken und Unterkiefer.

Die Schmerzen können brennend sein. Bei einem Herzinfarkt ist jede Sekunde entscheidend. Wer innerhalb der ersten zwei bis vier Stunden nach einem Herzinfarkt ins Krankenhaus kommt, hat die besten Überlebenschancen.

Beruhigen Sie den Patienten. Reden Sie ihm gut zu, dass der Arzt sofort kommt. Lassen Sie ihn keinesfalls allein. Herzinfarkt-Patienten haben oft Todesangst.

Umgangssprachlich wird mit Infarkt der Herzinfarkt bezeichnet. Der Verschluss einer funktionellen Endarterie führt zum anämischen Infarkt.

Beispiel: Niereninfarkt. Infarktpatienten, die sich einem Anti-Aggressivitäts-Training unterzogen, erlitten unter Studienbedingungen weniger häufig einen zweiten Infarkt als Personen der Vergleichsgruppe.

Eine akute Infektionskrankheit erhöht das Risiko eines Herzinfarktes. Bereits in den er Jahren wurde erkannt, dass während einer Influenza-Epidemie die Herzinfarktrate anstieg.

Eine neuere Studie ergab nach einer Influenza-Infektion ein sechsfach erhöhtes Infarktrisiko, nach RSV-Infektion ein vierfach und nach anderen virusbedingten Atemwegserkrankungen ein dreifach erhöhtes Infarktrisiko.

Diese stimulieren die Entzündungszellen im atheroskleroischen Plaques und begünstigen eine Destabilisierung mit folgender Thrombose und Verschluss.

Ein erhöhter Blutspiegel von Homocystein Hyperhomocysteinämie ist ebenfalls ein unabhängiger Risikofaktor, die verfügbaren Therapieansätze zur Senkung des Homocysteinspiegels führen allerdings nicht zu einer Senkung des kardiovaskulären Risikos.

Auch ein niedriger Blutspiegel des Vitamin D3 Hydroxy-Cholecalciferol korreliert möglicherweise mit einem erhöhten Infarktrisiko. In einer prospektiven Fall-Kontroll-Studie konnte gezeigt werden, dass Männer mit niedrigeren Vitamin-D3-Spiegeln ein doppelt so hohes Infarktrisiko hatten wie jene mit höheren.

Schlechte Compliance ist ein Risikofaktor für ein Fortschreiten der Erkrankung. Bei den Kalziumantagonisten ergab sich keine Beziehung zwischen Mortalität und Zusammenarbeit.

Träger der Blutgruppe AB sind am stärksten herzinfarktgefährdet, diejenigen der Gruppe 0 dagegen am wenigsten.

Ein weiterer Risikofaktor ist das Vorhandensein einer Migräne mit Aura. Dieser Risikofaktor ist laut einer Studie nach der arteriellen Hypertonie der zweitwichtigste Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Epidemiologische Studien zur Wirtschaftskrise in Griechenland und zum Tropensturm Katrina in New Orleans zeigen auch, dass es nach Krisen vermehrt zu Herzinfarkten kommt.

Dies könnte entweder an fehlenden Medikamenten oder posttraumatischem Stress liegen, dem die Menschen ausgesetzt sind. Auch der Wohnort könnte eine gewisse Rolle spielen.

So zeigt eine neue europäische Kohortenstudie , dass eine Feinstaubbelastung bereits unterhalb der EU-Grenzwerte zu einem höheren Risiko für ein koronares Ereignis führt.

Die meisten Patienten klagen über Brustschmerzen unterschiedlicher Stärke und Qualität. Frauen sowie ältere Patienten zeigen im Vergleich zu Männern bzw.

Schmerzen im Brustkorb können bei Frauen eine geringere Voraussagekraft haben als bei Männern. Manche Herzinfarkte verursachen keine, nur geringe oder untypische Symptome und werden manchmal erst zu einem späteren Zeitpunkt diagnostiziert, z.

Von den mehr als Die Befunde der körperlichen Untersuchung sind variabel, sie reichen vom Normalbefund eines unbeeinträchtigten Patienten bis hin zum bewusstlosen Patienten mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand.

Im Akutstadium treten gelegentlich Überhöhungen der T-Wellen vgl. Sie sind im Blut nach einem Herzinfarkt in erhöhter Konzentration messbar.

Dieser Biomarker ist herzspezifisch und ein Frühmarker, [42] findet derzeit klinisch aber keine Anwendung.

Die Ultraschalluntersuchung des Herzens Echokardiografie zeigt beim Herzinfarkt eine Wandbewegungsstörung im betroffenen Herzmuskelbereich.

In der Akutphase liefert die Echokardiografie bei diagnostischen Unsicherheiten und Komplikationen wichtige Zusatzinformationen, weil sie hilft, die Pumpfunktion und evtl.

Einrisse Ruptur des Herzmuskels, Schlussunfähigkeiten der Mitralklappe Mitralklappeninsuffizienz und Flüssigkeitsansammlungen im Herzbeutel Perikarderguss zuverlässig zu beurteilen.

Reperfusionstherapie oder im weiteren Verlauf bei Hinweisen auf fortbestehende Durchblutungsstörungen des Herzmuskels durchgeführt. Nachteilig kann die hohe Strahlenbelastung von bis zu 14,52 mSv sein.

Das ist so viel wie bei Röntgen-Thorax-Bildern. Die Blutkonzentration der Biomarker Troponin und CK-MB steigt allerdings erst nach drei bis sechs Stunden an, so dass eine verlässliche Diagnose bisher erst nach vier bis sechs Stunden möglich war.

Bereits ab der ersten Stunde kann durch GPBB ein Herzinfarkt diagnostiziert werden, so dass die Gefahr der irreversiblen Schädigung des Herzgewebes eingedämmt werden kann.

In dieser Akutphase ist das wichtigste Untersuchungsverfahren ein so schnell wie möglich angefertigtes EKG.

Wegen der möglicherweise weitreichenden Konsequenzen wurde die Verdachtsdiagnose Herzinfarkt früher oft gestellt, in der Akutsituation mussten dann die Differentialdiagnosen Pneumothorax , Lungenembolie , Aortendissektion , Lungenödem anderer Ursache, Herpes Zoster , Stress-Kardiomyopathie , Roemheld-Syndrom , Herzneurose oder auch Gallenkolik berücksichtigt werden.

Heute wird der Begriff Infarkt bis zu seinem definitiven Nachweis meist vermieden und stattdessen vom akuten Koronarsyndrom gesprochen, um der häufigen diagnostischen Unsicherheit in den ersten Stunden Ausdruck zu verleihen.

Die ersten Minuten und Stunden eines Herzinfarktes sind für den Patienten von entscheidender Bedeutung. Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt für diese Situation: [47].

Nur durch eine rasch einsetzende Herz-Lungen-Wiederbelebung durch Ersthelfer und Rettungsdienst kann in diesem Fall der Tod oder schwere Schäden durch Sauerstoffunterversorgung des Gehirns verhindert werden.

Durch eine Defibrillation durch medizinisches Fachpersonal oder mittels eines öffentlich zugänglichen automatisierten externen Defibrillators , der durch Laien bedient werden kann, besteht die Möglichkeit, dass das Kammerflimmern gestoppt wird und sich wieder ein stabiler Eigenrhythmus einstellt.

Das Rettungsfachpersonal des Rettungsdienstes konzentriert sich zunächst auf eine möglichst rasche Erkennung von Akutgefährdung und Komplikationen.

Um Herzrhythmusstörungen sofort erkennen zu können, wird eine kontinuierliche EKG-Überwachung Rhythmusmonitoring begonnen und zur Medikamentengabe eine periphere Verweilkanüle angelegt.

Die medikamentöse Therapie zielt in der Akutsituation auf eine möglichst optimale Sauerstoffversorgung des Herzens, die Schmerzbekämpfung und eine Vermeidung weiterer Blutgerinnselbildung.

Verabreicht werden in der Regel Nitroglycerin -Spray oder -Kapseln sublingual und Morphinpräparate , Acetylsalicylsäure und Clopidogrel sowie Heparin intravenös.

In speziellen Situationen und bei Komplikationen können weitere Medikamente erforderlich sein, zur Beruhigung Sedierung beispielsweise Benzodiazepine wie Diazepam oder Midazolam , bei vagaler Reaktion Atropin , bei Übelkeit oder Erbrechen Antiemetika beispielsweise Metoclopramid , bei Tachykardie trotz Schmerzfreiheit und fehlenden Zeichen der Linksherzinsuffizienz Betablocker beispielsweise Metoprolol und bei kardiogenem Schock die Gabe von Katecholaminen.

Diese Wiederherstellung der Durchblutung im Infarktgebiet wird Reperfusionstherapie genannt. Gelingt es, die Reperfusionstherapie bereits in der ersten Stunde nach Infarkteintritt anzuwenden, so können viele dieser Infarkte sogar verhindert werden.

Viele Notärzte sind mit Zwölf-Kanal-EKG-Geräten und Medikamenten für eine Lysetherapie ausgerüstet, so dass sie heute sofort nach Diagnosestellung in Abhängigkeit von der Infarktdauer, dem Patientenzustand, der Verfügbarkeit eines erfahrenen Herzkatheterteams und der Transportentfernung die bestmögliche Reperfusionstherapie auswählen können.

Ob und zu welchem Zeitpunkt eine Herzkatheteruntersuchung erforderlich ist, ist trotz vieler Studien zu diesem Thema strittig.

Im Krankenhaus werden Infarktpatienten wegen möglicher Herzrhythmusstörungen in der Akutphase auf einer Intensiv- oder Überwachungsstation behandelt, wo eine kontinuierliche EKG-Überwachung Monitoring möglich ist.

Bei einem unkomplizierten Verlauf können sie oft bereits am Folgetag Schritt für Schritt mobilisiert und nach fünf bis acht Tagen entlassen werden.

Nach einem Herzinfarkt ist bei den meisten Patienten eine lebenslange medikamentöse Therapie sinnvoll, die Komplikationen wie Herzrhythmusstörungen und Herzmuskelschwäche sowie erneuten Herzinfarkten vorbeugt.

Bei stark eingeschränkter Pumpfunktion des Herzens wird die prophylaktische Anlage eines implantierbaren Defibrillators zum Schutz vor plötzlichem Herztod empfohlen.

Sollten sich echokardiografisch Thromben nachweisen lassen, wird meist eine mehrmonatige Antikoagulantientherapie mit Phenprocoumon durchgeführt.

Besondere Aufmerksamkeit erfordern die Risikofaktoren, die die Lebenserwartung der Infarktpatienten erheblich beeinträchtigen können.

Vorteilhaft sind strikter Nikotinverzicht und eine optimale Einstellung von Blutdruck, Blutzucker und Blutfettwerten.

Im Anschluss an die Krankenhausbehandlung wird in Deutschland oft eine ambulante oder stationäre Anschlussheilbehandlung empfohlen. Zur dauerhaften Lebensstilveränderung kann der Besuch einer Herzschule sinnvoll sein.

Um weiteren Infarkten vorzubeugen, ist eine definitive Versorgung der oftmals mehreren kritischen Stenosen mittels Stentimplantation oder Koronararterien-Bypass notwendig.

Die aktuellen Leitlinien der Europäischen kardiologischen Gesellschaft zur Revaskularisierung geben für Patienten mit hohem Operationsrisiko und einer oder zwei betroffenen Koronararterien ohne Beteiligung des linkskoronaren Hauptstamms oder einer äquivalenten proximalen Stenose des Ramus interventrikularis anterior die Empfehlung, bevorzugt mittels PTCA zu behandeln.

Für alle anderen Patienten gilt eine höhergradige Empfehlung zur operativen Versorgung mit Koronararterien-Bypässen. Seit den er Jahren werden Versuche unternommen, die Pumpfunktion des Herzmuskels nach einem Herzinfarkt durch Stammzellen positiv zu beeinflussen.

Auch die subkutane Injektion von granulocyte-colony stimulating factor G-CSF , der die Stammzellproduktion fördert, wird untersucht. Mehrere in den Jahren bis veröffentlichte Studien weisen darauf hin, dass die intrakoronare Anwendung von Knochenmark-Stammzellen die Pumpfunktion tatsächlich verbessern kann [56] , die alleinige Gabe von G-CSF hingegen keinen Vorteil bringt.

Die Akutsterblichkeit jener Patienten, die im Krankenhaus aufgenommen werden, beträgt heute nach verschiedenen Untersuchungen zwischen weniger als zehn und knapp zwölf Prozent.

Die Sterblichkeit im Zusammenhang mit einem Herzinfarkt wird vom Alter des Patienten stark beeinflusst. So haben sich die Herzinfarkt-Sterbefälle seit in Europa halbiert.

Sehr häufig sind Herzrhythmusstörungen , auch bei kleinen Infarkten vor allem in der Frühphase. Ventrikuläre Tachykardien bis hin zum Kammerflimmern sind die häufigste Todesursache beim Herzinfarkt, deshalb wird in der Akutphase eine ständige Überwachung und Defibrillationsbereitschaft auf einer Intensivstation gesichert.

In Einzelfällen ist eine Behandlung mit einem Antiarrhythmikum nötig. Diese Patienten haben eine deutlich schlechtere Prognose, der kardiogene Schock ist die zweithäufigste Todesursache im Rahmen eines akuten Herzinfarktes.

Ein Herzwand aneurysma kann sich aufgrund der Wandschwäche nach einem Herzinfarkt ausbilden. Hierbei entwickelt sich eine Auswölbung der geschädigten Herzwand.

Kommt es während des Transports ins Krankenhaus zum Herzstillstand, starten Notarzt bzw. Rettungssanitäter sofort die Wiederbelebung mit einem Defibrillator.

Das nennt man Ballondilatation. Verwendet werden oft Stents, die mit einem gerinnungshemmenden Medikament beschichtet sind.

Es verhindert, dass sich an dieser Stelle erneut ein Blutpfropf bildet. Dazu sollte sie innerhalb von 60 bis 90 Minuten nach Schmerzbeginn durchgeführt werden.

Kann also ein Herzinfarkt-Patient nicht innerhalb von Minuten in ein Krankenhaus gebracht werden, wo eine Akut-PTCA möglich ist, sollte er stattdessen innerhalb von 30 Minuten eine Lysetherapie siehe unten erhalten.

Dabei wird das Blutgerinnsel, das den Herzinfarkt ausgelöst hat, medikamentös aufgelöst Lyse. Der Arzt spritzt dem Patienten dazu Medikamente in eine Vene, die entweder den Thrombus direkt abbauen oder körpereigene Abbauenzyme Plasminogen aktivieren, die ihrerseits das Blutgerinnsel auflösen.

Manchmal beginnt also schon der Notarzt die Lysetherapie, noch bevor der Patient im Krankenhaus ankommt. Die Lyse kann bis maximal zwölf Stunden nach einem Herzinfarkt durchgeführt werden.

Danach wird das Blutgerinnsel nicht mehr richtig aufgelöst, und die Nebenwirkungen der Behandlung überwiegen. Nebenwirkungen: Die nach einem Herzinfarkt verabreichten Lyse-Medikamente hemmen die körpereigene Blutgerinnung stark - nicht nur am Herzen, sondern im gesamten Körper.

Als Komplikation können deshalb ernste Blutungen auftreten. Eine der schwersten Nebenwirkungen ist eine Hirnblutung.

Bei einem Herzinfarkt verschreibt der Arzt dem Patienten meist auch Medikamente. Diese müssen teilweise dauerhaft eingenommen werden.

Welche Wirkstoffe dem Patienten verschrieben werden und wie lange er sie einnehmen muss, hängt vom individuellen Risikoprofil ab.

Gängige Medikamente bei Herzinfarkt-Patienten sind:. Die Patienten erhalten Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure, Prasugrel , Antikoagulanzien wie Fondaparinux sowie Medikamente gegen eine Minderdurchblutung Betablocker.

Der dringende Verdacht auf einen Herzinfarkt ergibt sich aus den Beschwerden des Patienten. Aber nicht immer sind die Zeichen eindeutig.

Deshalb sind verschiedenen Untersuchungen nötig. Es werden dabei am Brustkorb des Patienten Elektroden angelegt. Diese zeichnen die elektrische Erregung im Herzmuskel auf.

Ebenfalls im EKG erkennbar sind Herzrhythmusstörungen. Diese sind die weitaus häufigste Komplikation eines frischen Herzinfarkts.

Zudem hilft das EKG, einen akuten Myokardinfarkt von einem länger zurückliegenden Herzinfarkt zu unterscheiden. Manche Infarkte zeigen sich nicht unmittelbar nach ihrem Eintreten im EKG, sondern werden erst einige Stunden später sichtbar.

Der Fachbegriff für diese Untersuchung lautet "transthorakale Echokardiografie ". Der Arzt kann hier Störungen der Wandbewegung des Herzmuskels nachweisen.

Denn wenn die Durchblutung durch den Infarkt unterbrochen ist, bewegt sich der betreffende Herzabschnitt nicht mehr normal.

Die bei einem Herzinfarkt absterbenden Herzmuskelzellen setzen bestimmte Enzyme frei. Bei einem Infarkt ist also deren Konzentration im Blut erhöht.

Allerdings steigt bei den klassischen hierfür verwendeten Tests die Konzentration der Enzyme im Blut frühestens etwa drei Stunden nach dem Herzinfarkt messbar an.

Neuere, stark verfeinerte Verfahren können die Diagnostik beschleunigen. Auch die Funktion von Herzmuskel und Herzklappen lässt sich mithilfe dieser Untersuchung beurteilen.

Im Rahmen der Herzkatheteruntersuchung führt der Arzt einen schmalen, flexiblen Kunststoffschlauch in die Beinarterie A.

Entscheidend für die Akutprognose nach einem akuten Herzinfarkt sind besonders zwei mögliche Komplikationen - Herzrhythmusstörungen vor allem Kammerflimmern und ein Pumpversagen des Herzmuskels kardiogener Schock.

An solchen Komplikationen können Patienten versterben. Die Langzeitprognose nach einem akuten Herzinfarkt hängt unter anderem von den Antworten auf folgende Fragen ab:.

Statistisch gesehen sterben fünf bis zehn Prozent der Herzinfarkt-Patienten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus innerhalb der nächsten zwei Jahre am plötzlichen Herztod.

Frauen haben oft ein anderes Beschwerdebild. Ein Herzinfarkt kann sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen — und einige sind bekannter als andere. Band 31, Nummer 20, OktoberNba In Deutschland. Was ist ein Herzinfarkt?

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